Analyse des Deals Johnson & Johnson-Actelion

Die deutsche Wirtschafts- und Finanztageszeitung Handelsblatt hat eine lange Analyse veröffentlicht, die die Akquisition über $30 Mrd. von Actelion durch das US-amerikanische Unternehmen Johnson & Johnson beleuchtet. Nach der Tageszeitung aus Frankfurt könnte der Deal als neuer Standard für zukünftige Akquisitionen im Pharma-Sektor dienen, weil er neue Konzepte bietet, die die Möglichkeiten erweitern, die bei Verhandlungswiderständen zur Verfügung stehen. Der Deal sieht nämlich die Gründung eines Spin-offs vor, das als Assets die Forschung & Entwicklung von Actelion hält und welches mit $1 Mrd. in Cash finanziert wird, wobei JnJ nur 16% aller Anteile hält. Die Übernahme ist eine der teuersten M&A-Aktivitäten in letzter Zeit und hat zu einer Bewertung des schweizer Biotech-Unternehmens, die einem Faktor 12x des Umsatzes und sogar 44x Nettogewinn entspricht. Mit der Übernahme sichert JnJ sich ein Produktportfolio, das nach Meinung aller Analysten ein enormes Umsatzpotential beinhaltet. (Quelle: Handelsblatt)