AstraZeneca investiert fast eine halbe Milliarde in Kooperationsvertrag mit Innate Pharma

AstraZeneca hat bekanntgegeben, seinen wissenschaftlichen Kooperationsvertag, der im jahr 2015 mit der Biotech-Firma Innate Pharma geschlossen wurde. Mit der Erweiterung zielt Vertrags hat das britisch-schwedische Unternehmen darauf ab,  sein Portfolio der Immuntherapie für die Heilung von Tumoren zu erweitern. Speziell soll der Vertrag AstraZeneca eine Lizenz für den amerikanischen und Europäischen Markt für die schon von der FDA zugelassene Therapie Lumoxiti (moxetumomab pasudotox-tdfk) sichern, die für die Behandlung von Haarzell-Leukämie (HZL) genutzt wird. Zudem erhält AstraZeneca Zugang zum Antikörper anti-NKG2A, monalizumab, zum Antikörper IPH5201 (anti-CD39) und zu anderen 4 vielversprechenden Molekülen, die sich noch in der präklinischen Phase befinden.

Im Gegenzug zahlt AstraZeneca €325 Mio. bei der Unterschrift des Vertrages an Innate Pharma und weitere  €100 Mio. im Laufe des Q1 2019. Zudem hat Astra Zeneca €6,26 Mio. in die Übernahme von 9,8% der Aktien der pariser Biotech-Firma investiert, für einen Preis von 10 Euro je Aktie, was dem Doppelten des Wertes entspricht, den die Aktie beim letzten Schlusskurs hatte. Der Aktienkurs des Unternehmens Innate Pharma (Paris) stieg nach der Ankündigung der Vertragsunterschrift um mehr als 50%.

(Quelle: AZ)