Bristol-Myers Squibb überrascht alle mit der Übernahme von Celgene für $74 Mrd.

Bristol-Myers Squibb hat die Märkte mit der Nachricht überrascht, den Konkurrent Celgene für $74 Mrd. übernommen zu haben, hinzu kommen $18 Mrd. Schulden. Dies ist die größte Akqusition, die jemals im Pharmasektor getätigt wurde. BMS hat Celgene mit $102,43 je Aktie bewertet, was einem Premium von 51% gegenüber dem Schlusskurs von Mittwochabend entspricht. Die Einigung sieht vor, dass die Aktionäre von Celgene eine Aktie von BMS (die gestern mit $52,43 schloss) und zudem $50 in Cash erhalten; zudem ist auch die Zahlung eines Contigent Value Right bei Erreichen bestimmter Meilensteine vorgesehen, welche die Zulassung der FDA für die experimentelle Therapie Ozanimod (bis 31. Dezember 2020), liso-cel (bis 31. Dezember 2020) und bb2121 (bis 31. März 2022) betreffen. Der neue Konzern wird führend im Onkologie- und Kardiologie-Bereich und unter den besten 5 Unternehmen weltweit im Immunologie-Bereich. Die neue Einheit wird zudem gut 9 Medikamente einbringen, die mehr als $1 Mrd. Umsatz generieren  und eine Pipeline mit 10 experimentellen Therapien in Phase-III. Die Investoren scheinen den Schritt von BMS hingegen nicht zu honorieren, denn der Aktienkurs von BMS verlor 14% im vorbörslichen Handel.

(Quelle: BMS)