Der CEO von Galapagos sieht 50% Wahrscheinlichkeit für Abgabe des Unternehmens an Gilead

Die Tageszeitung De Telegraaf hat am Samstag eine Erklärung von Onno van De Stolpe, CEO der belgischen Biotech-Firma Galapagos gedruckt, nach welcher es eine 50%-Chance gibt, dass das Unternehmen im Laufe der nächsten 10 Jahren von einem Konkurrent übernommen werden könnte. Onno van de Stolpe sieht die kalifornische Gilead, schon heute ein Minderheitsaktionär von Galapagos, als möglichen Käufer von Galapagos. Zudem erwartet der holländische Manager, dass sein Unternehmen, das im Moment einen Wert von €5 Mrd. besitzt, bald eine Kapitalisierung in der Größenordnung von Philips erreichen kann, die heute bei €30 Mrd. liegt. Der zukünftige Erfolg von Galapagos ist fast vollständig an sein experimentelles Medikament zur Behandlung von Rheumatismus filgotinib geknüpft ist, welches im Jahr 2020 auf den Markt kommen sollte.

(Quelle: De Telegraaf)