Die Schweiz zahlt ihre Executives am besten

Die schweizer Tageszeitung Basler Zeitung hat einen langen Artikel veröffentlicht, in welchem die Vergütungen hoher Führungspersonen in schweizer Industrieunternehmen bekanntgegeben werden und vergleicht diese mit denjenigen von Managern in anderen europäischen Ländern. Das Ergebniss der Analyse ist, dass die Schweiz das Land ist, in welchem die Manager am besten bezahlt werden.
Die CEO der 100 größten europäischen Konzerne verdienten im Jahr 2017 durchschnittlich €5,7 Mio., was einer Erhöhung von 5% gegenüber dem Jahr 2016 entspricht. Der Ländervergleich zeigt, dass die CEO der schweizer Unternehmen im Jahr 2017etwa €7,76 Mio. einnahmen, die britischen €6,38 Mio., was leicht über der Vergütung der deutschen Top-Manager liegt (€6,35 Mio.). Überraschend ist die Zahl für die skandinavischen Top-Manager, die im Jahr 2017 nur €2,64 Mio. verdienten.
Der bestbezahlte Manager der Schweiz ist der CEO von Roche Severin Schwan, der im Jahr 2017 €12,88 Mio. erhielt, gefolgt von Carlos Brito (AB INbev) und Sergio Ermotti (CEO UBS) mit einem Verdienst von €12,82 Mio. beziehungsweise €12,52m. Im Durschnitt beinhaltet die Gesamtvergütung der schweizer Manager eine fixe Komponente von 33%, während zwei Drittel der Gesamtvergütung variabel sind (Bonus und andere Incentives).
(Quelle: Basler Zeitung)