Ergebnisse von GSK (2016) über den Erwartungen

Die britische GlaxoSmithKline hat ihre Finanzergebnisse für 2016 präsentiert, die über den Erwartungen der Analysten liegen. Dies war für den scheidenden CEO Andrew Witty, der Ende März das Steuer an Emma Walmsley, einer der seltenen weiblichen CEO bei Big Pharma, übergeben wird. Das Umsatzvolumen erreichte 2016 GBP27,9 Mrd., was einer Verbesserung von 17% (bei gleicher Währung) gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Der “core operating profit” stieg um 36% auf GBP7,7 Mrd. und das EPS lag bei 102,4p (+35% bei gleicher Währung). Sehr positiv sind auch die Daten der neuen Produkte für Schlüsselmärkte wie HIV, Atemwege und Impfstoffe (Meningitis), die ihr Umsatzvolumen auf GBP4,5 Mrd. verdoppelt haben. Der Therapiesektor Atemwege ist weiterhin ein Schlüssel für GSK, vor allem dank Advair, dem Blockbuster, der aber weiterhin Marktanteile verliert, aufgrund der Konkurrenz der Generika. Das neue Produkt Relvar (Breo in US) beeindruckt durch sein kontinuierliches Wachstum (GBP620 Mio.) und hat teilweise den Umsatzrückgang bei Advair kompensiert. (Quelle: GSK)