Gates Foundation investiert $140 Mio. in HIV-Vorsorge

Die Bill & Melinda Gates Foundation wird $140 Mio. ($50 Mio. Equity und $90 Mio. in grants) in ein Projekt investieren, das die Verbreitung einer subkutanen Mini-Pumpe bei der Bevölkerung der Sub-Sahara verbreitet. Diese Mini-Pumpe setzt Mikro-Dosen eines Impfstoffes gegen HIV frei, ist so groß wie eine Streichholzschachtel und wurde von Intarcia Therapeutics Inc. (Boston) entwickelt, wobei jedoch das Medikament noch nicht identifiziert wurde. Die Forschung an einem Impfstoff gegen HIV und AIDS beschäftigt weltweit die Forschung seit mehr als zwei Jahrzehnten, aber gemäß neusten Statistiken gibt es noch 1,9 Mio. neu infizierter Personen jedes Jahr, wobei der größte Teil davon in der Sub-Sahara-Region lebt. Kürzlich hat die britische ViiV (GSK) vielversprechende Ergebnisse mit Cabotegravir erzielt, das bald in einem Versuch mit 4500 Patienten getestet wird. Das einzige heute zugelassene Medikament für diese Vorsorge ist Truvada von Gilead, das das Risiko der Infektion sehr deutlich senkt. Die Bill & Melinda Gate-Foundation verfügt über ein Vermögen von $1,5 Mrd., ist eine Non-Profit-Gesellschaft und hat zum Ziel, Entwicklungsprojekte durch Equity, Anleihen und Stipendien zu unterstützen. Dies ist nur eines von 50 Projekten, die in den letzten 7 Jahren finanziert wurde. Intarcia hat schon eine Pumpe für die Freisetzung von Exenatid für die Behandlung von Diabetes Typ 2 entwickelt, die in verschiedenen Versuchen in Phase 3 untersucht wurde und für die das Unternehmen schon die FDA-Zulassung bis zum Jahresende angefragt hat. (Quelle: WSJ)