Große Studie zu Depression und HIV veröffentlicht

Immer mehr Studien zeigen interessante Verbindungen zwischen HIV und Depression. Hierbei ist die Analyse erwähnenswert, die über 10 Jahre (2005-2015) an 6.000 Patienten mit HIV im durchschnittlichen Alter von 44 Jahren durchgeführt wurde und zeigte, dass die Anzahl von Personen, die auch an Depression litten, eine doppelt so hohe Mortalität vorweisen. Die Studie wurde nur in den USA durchgeführt, wo 1,1Mio. Personen an HIV erkrankt sind, von denen schätzungsweise 20-40% auch an Depression leiden. Eine der wichtigsten Konsequenzen der Depression bei Patienten ist die Tatsache, dass die Depression die Einnahme von Medikamenten erschwert, was wiederum zu einer Beschleunigung der HIV-Erkrankung führt.

(Quelle: Jama Psychiatry)