GSK verstärkt sich mit einer Akquisition im Bereich HIV

GlaxoSmithKline hat für $1,5 Mrd. alle Assets des Bereichs HIV von Bristol-Myers Squibb übernommen. GSK hat vor einigen Monaten das JV ViiV Healthcare mit Pfizer und Shionogi gegründet, woran GSK 80% besitzt. ViiV Healthcare ist auf den Bereich der HIV-Therapien spezialisiert, eine der besten Divisionen des britischen Konzerns. Der HIV-Bereich wuchs in den ersten neun Monaten des Jahres um 56% und erreichte einen Umsatz von $1,6 Mrd.. Die übernommenen Assets betreffen vor allem Fostemsavir, eine bereits in Phase 3 befindliche neue Behandlungsmethode, die kurz vor der Zulassungsanfrage steht und die die FDA bereits als “breakthrough” klassifiziert hat. Diese Klassifizierung eröffnet die Möglichkeit eines schnellen Verfahrens der Zulassung. Die Transaktion reiht sich an zahlreiche bisher getroffene Vereinbarungen im Pharma-Bereich, die das kumulierte M&A-Transaktionsvolumen auf die Rekordhöhe von $550 Mrd. getrieben hat, was mehr ist, als in den vorangegangenen beiden Jahren zusammen. Der neue, von GSK unterschriebene Vertrag bestätigt zudem den Trend, dass Pharmaunternehmen spezifische Deals suchen, um Kernbereiche und nicht Generika zu stärken. (Quelle: GSK)