Investoren wollen Nutzung von Antibiotika in der Nahrungsmittelindustrie stoppen

Eine Gruppe von 71 Investoren, die gemeinsam für mehr als $2.000 Mrd. Assets stehen, drängt die Nahrungsmittelindustrie, die Nutzung von Antibiotika zu reduzieren oder zu stoppen, wo sie nicht zwingend notwendig sind. Die Investoren sind besorgt, dass sich Antibiotika-resistente Bakterienstämme entwickeln könnten. Dies könnte zu ernsthaften finanziellen und gesundheitlichen Risiken führen. Ein kürzlich erschienener Report der Public Health England schätzte, dass sich bis 2050 die Sozialkosten aufgrund antimikrobieller Resistenzen auf $100.000 Mrd. belaufen. Antibiotika werden hauptsächlich Hühnern und Schweinen verabreicht, fast immer zur Vermeidung von Infektionen und nicht für deren Heilung.
(Quelle: FT)