Kooperationen als Wachstumsstrategie, Genmab zeigt, wie. Einigung mit Gilead

Genmab, ein dänisches Biotech-Unternehmen aus dem Jahr 1999 und Spin-off von Medarex, hat einen wichtigen Vertrag mit Gilead geschlossen, der darauf zielt, die Technologie der spezifischen Antikörper (Genmab-Technologie) für die Entwicklung neuer Therapien gegen HIV zu nutzen. Die Einigung sieht eine anfängliche Zahlung von $5 Mio. durch Gilead vor, zu welcher bis zu $277 Mio. ergänzt werden können, jedoch nur wenn bestimmte wissenschaftliche Meilensteine erfüllt werden. Genmab befindet sich in einer positiven Phase, denn nur vor wenigen Monaten hat ihre Therapie für multiple Melanome, genannt Darzalex und von Janssen entwickelt, die Ernennung als Breakthrough Medikament erhalten. Fast gleichzeitig hat das dänische Unternehmen eine Zahlung über $30 Mio. erhalten, für das Erreichen wichtiger Meilensteine aus dem Vertrag mit dem Unternehmen J&J. Genmab arbeitet zudem mit Novartis zusammen, für die Versuche mit Arzerra, eine Behandlung gegen Multipler Sklerose. Schließlich arbeitet Genmab auch mit Amgen bei der Entwicklung von AMG 714, einem IL-5-Entzündungshemmer. (Quelle: Genmab)