Licht und Schatten zur Zukunft der deutschen Biotech Morphosys

Das bayrische Biotec-Unternehmen Morphosys hat die Finanzergebnisse des Jahres 2017 bekanntgegeben, welche zeigten, dass das Unternehmen aus Planegg einen Umsatzanstieg um 33% (€67 Mio.) erzielt hat, aber gleichzeitig auch die Schulden gestiegen sind. Was jedoch zu Beunruhigung geführt hat ist die Tatsache, dass für 2018 ein Verlust in Höhe von etwa €110-120 Mio. (EBIT) erwartet wird. Der Umsatz kommt hauptsächlich von Tremfya, dem Medikament gegen Psoriasis, das an Janssen (J&J) lizenziert worden war. Heute hat Morphosys den Markt aber mit der Bekanntgabe der Ergebnisse des klinischen Tests L-Mind mit der experimentellen Therapie MOR208 (Monoklonaler Antikörper) in Kombination mit Lenalidomid – durchgeführt an Patienten mit einem bestimmten Lymphom-Typ (R/RDLBCL) überrascht. Die Ergebnisse zeigen, dass die neue Therapie wirksam ist, was die Ergebnisse bestätigt, die in früheren klinischen Versuchen erzielt wurden. Das Management erklärte, dass es daher die Zulassungsbemühungen bei der FDA so stark wie möglich beschleunigen wolle. Der Aktienkurs von Morphosys (Frankfurt) hat heute mehr als 3% gewonnen nach Veröffentlichung der Ergebnisse.

(Quelle: Morphisys)