Medigene zeigt alternativen Zugang zur CAR-T-Technologie

Die deutsche Wirtschaftszeitung Handelsblatt hat gestern einen langen Artikel zur Münchner Biotech-Firma Medigene veröffentlicht, die vor wenigen Tagen den Beginn einer klinischen Studie der Phase-1, II mit 92 an akuter myeloischer Leukämie erkrankten Patienten bekanntgegeben hat, die mit einer neuen CAR-T-Therapie des Unternehmens (MDG1011) behandelt werden. Das Unternehmen hat nur 72 Mitarbeiter (2014) und wurde 1994 gegründet. Medigene ist wie Novartis und Gilead aktiv im neuen und wichtigen Sektor der personalisierten Medizin, die die Personalisierung der Behandlung von TCR-Lymphozyten dank des vom Unternehmen Trianta Therapies entwickelten Know-How vorsieht, welches 2014 übernommen worden war. Die TCR-Technologie erlaubt es den Lymphozyten, die von den Tumorzellen erzeugten Antigenen zu erkennen. Medigene hat vor kurzem einen Kooperationsvertrag mit der US-amerikanischen Bluebird Bio unterschrieben, der dem bayrischen Unternehmen viele Milliarden Dollar einbringt und vorsieht, dass Medigene die TCR-Technologie an das US-Unternehmen lizenziert. Der Aktienkurs von Medigene (Zürich) stieg seit Beginn des Jahres um 16% und in den letzten 12 Monaten um 27%.

(Quelle: Handelsblatt)