Medikamentenpreise in USA: nach Allergan und Novo nun auch neue Argumente von J&J

In einem Artikel des WSJ wird über die Absicht von Johnson & Johnson erklärt, im Laufe des nächsten Monats einen Bericht zur Erhöhung der Preise seiner Produkte in den USA sowie der durchschnittlichen Kosten nach Abzug der Preisnachlässe zu veröffentlichen. Diese Aktion hat zum Ziel, zu unterstreichen, wie verantwortlich das Unternehmen mit diesem Thema der Vermarktung seiner Medikamente umgeht. J&J hat erklärt, dass etwa 2/3 seines Wachstums aus der Erhöhung der Volumina verkaufter Produkte resultiert, nicht aus ihrer Preiserhöhung. Die Entscheidung, diese Analyse zu veröffentlichen, reiht sich ein in eine Debatte, die mittlerweile die öffentliche Meinung in den USA seit Monaten beeinflusst und die auch bei anderen Konzernen wie Allergan und Novo Nordisk Aktionen hervorgerufen hat, um den Pharmasektor bei dieser Problematik zu sensibilisieren. Die beiden zitierten Unternehmen hatten sich bemüht, die Preiserhöhung ihrer Produkte unter 10% jährlich zu halten, einer Prozentzahl, die deutlich über der Inflationsrate liegt. (Quelle: Seeking Alpha)