Milliarden-Investitionen der Gebrüder Thomas und Andreas Strüngmann im Biotech-Bereich

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat einen langen Artikel zu den Investitionen der Gebrüder Andreas und Thomas Strüngmann im Biotech-Bereich veröffentlicht. Beide waren die Gründer des Pharmakonzerns Hexal, der im Jahr 2005 an Novartis für $7,5 Mrd. (zusammen mit Eon Labs) abgegeben wurde. Der Gewinn aus der Abgabe wurde teilweise investiert, und zwar mit Erfolg in deutsche Biotech-Firmen, die sich auf Forschung konzentrieren. Ein Beispiel ist Aicuris, ein spin-off von Bayer mit Sitz in Wuppertal, das neue Therapien für bakterielle Infektionen entwickelt hat und an welchem die Geschwister Strügmann große Anteile halten. Nach Meinung vieler Analysten ist Aicuris ein Akquisitionstarget oder es kann, wenn es die feindlichen Übernahmeversuche übersteht, an die Börsen gehen. Das andere Biotech-Unternehmen, bei welchem die beiden Strüngmanns investiert sind, ist die Biontech (Mainz), die mehr als 700 Personen im Bereich der Antitumormittel neuer Generation beschäftigt. Beide haben vor kurzem an einer Finanzierungsrunde von €270 Mio. teilgenommen, sind aber bereit, weiter zu investieren, bis zur Summe von €1 Mrd. und zielen auf einen IPO bis 2020/2021.
(Quelle: FAZ)