Nicht jeder Generika-Hersteller strauchelt: Hikma berichtet positive H1 Ergebnisse

Hikma präsentierte gestern, bei Beginn des Börsenhandels, seine Finanzergebnisse zum H1 2018. Diese übertrafen die Erwartungen, weshalb das Management des jordanischen Generika-Herstellers seine Prognose für das laufende Jahr anhob, was wiederum zum Anstieg der Aktien um über 8% (London) führte.

Das Unternehmen berichtete Umsätze in Höhe von $989 Mio. in H1, was $94 Mio. (10%) mehr ist als in H1 2017. Das EBIT stieg von 19,7% auf 21,6% des Umsatzes. Hikma’s drei Divisionen –Injektionen, Generika und Markenmedikamente – zeigten spürbare Verbesserungen. Bei der Bekanntgabe der Ergebnisse erklärte der neue CEO Siggi Olafsson, seit Februar im Amt, dass er – wie alle Generika-Hersteller – sehr besorgt ist wegen der Preisentwicklung im US-amerikanischen Markt. Zudem hatte das Unternehmen von den Lieferschwierigkeiten von Pfizer’s Ibuprofen in 2018 profitiert, und 2019 wird ein herausforderndes Jahr, insbesondere für die Division der Injektionen, wie er hinzufügte. Hikma’s Aktien waren seit Anfang des Jahres um 70% gestiegen, was die Kapitalisierung auf GBP4,2 Mrd. erhöhte.

(Quelle: Hikma transcripts)