Pascal Soriot unzufrieden mit seiner Gesamtvergütung

Vor vier Jahren konnte der CEO von AstraZeneca Pascal Soriot die Shareholder und die britische Regierung überzeugen, das Akquisitionsangebot von Pfizer über $118 Mrd. abzulehnen. Damals hatte Soriot ein Finanzergebnis und den Erhalt von Arbeitsplätzen garantiert, die Pfizer seiner Meinung nach nicht hätte garantieren können. Gestern verteidigte Pascal Soriot in einem langen Interview mit der britischen Tageszeitung The Times die damalige Entscheidung und erklärte, dass sein Konzern sich in einer hervorragenden strategischen Position befinde, mit einer starken Pipeline in wichtigen Therapiesektoren, darunter insbesondere im Onkologie-Sektor. Während des Interviews zeigte der französische Manager sich auch unzufrieden mit seiner Gesamtvergütung, die laut Soriot die niedrigste unter den CEO der wichtigsten Konzerne ist, und auch die Chefin von GSK Emma Walmsley verdiene -laut Soriot- viel weniger, als sie eigentlich verdienen sollte. Pascal Soriot erhielt im Jahr 2017 GBP9,4 Mio., was deutlich unter der Summe von 2016 ( GBP14,3 Mio.) liegt; die Aktionäre hatten sich im Mai gegen den Bonus-Vorschlag ausgesprochen.