P&G übernimmt Consumer Health-Division von Merck KGaA ($4,3 Mrd.), aber die Investoren honorieren den Deal nicht

P&G hat heute die Übernahme der Division Consumer Health der deutschen Merck KGaA für $4,2 Mrd. (€3,4 Mrd.) bekanntgegeben. Die Nachricht kam direkt nach der Präsentation der enttäuschenden Ergebnisse des Q1 durch den amerikanischen Konzern, welche den Aktienkurs unter Druck setzten. Gemäß WSJ wird diese Akquisition die Wachstumsprognosen von P&G nicht ändern, weil das Umsatzvolumen durch die übernommene Division zu klein ist, um die Ergebnisse des Konzerns zu beeinflussen, welche im Jahr 2017 bei über $66 Mrd. lag. Problematisch für P&G sind die fehlende Konkurrenzfähigkeit und die immer schlechteren Margen der großen Konzerne des FMCG-Sektors, was auch der Kurssturz der Konkurrenten zeigt. Colgate hat 2,7% verloren, Clorox 4,9%. Für die deutsche Merck KGaA soll die Abgabe der Division die Pharma-Division und die Entwicklung neuer Pharmaka finanzieren. Der Aktienkurs von P&G verlor 3%, während der von Merck KGaA (Frankfurt) nur um 0,44% anstieg.
(Quelle: WSJ)