Positives Quartal für Johnson and Johnson dank der Pharma-Division

Der Konzern Johnson & Johnson hat heute den Analysten und Investoren die Ergebnisse des Q3 2018 vorgestellt. Das Quartal war besonders positiv mit einer Erhöhung des Umsatzvolumens um 3,6% ($20,3 Mrd.), des Nettogewinns um 4,5% und des EPS um 6,1%. Die guten Ergebnisse basieren hauptsächlich auf der guten Performance der Division, die verschreibungspflichtige Medikamente verkauft (+6,7%). Ganz besonders positiv sind die Antitumormittel Zytiga (Prostata), Darzalex (Leukämie) und Imbruvica, die insgesamt einen Umsatzanstieg um 36% beitragen. Die Division Consumer Health hat einen positiven Trend gezeigt, speziell aufgrund des Schmerzmittels Tylenol und des Antiallergikums Zyrtec. Die vielleicht einzige negative Nachricht kommt von der Division Medical Devices, die einen Umsatzrückgang um 0,2% zeigte. Hervorzuheben ist der positive Effekt durch die Steuerreform von Trump, die zu einer deutlichen Reduzierung der Steuerlast großer Pharmaunternehmen in den USA geführt hat. Die Ergebnisse von JnJ waren von den Analysten des Gesundheitssektors mit Spannung erwartet worden, da sie ein guter Indikator dafür sind, wie dieses Quartal bei den großen Konzernen dieser Branche ausfallen könnte. Der Aktienkurs von JnJ stieg um 1,5% bei Eröffnung der amerikanischen Märkte.
(Quelle: JnJ)