Restrukturierungspläne bei Allergan

Während seiner Rede gestern bei der Barclay Global Healthcare Conference erklärte der CEO von Allergan, Brent Sanders, dass die Finanz-Performance des Konzerns durch die Implementierung der mit seinem Team entwickelten Strategie bestimmt sei, aber der Aktienkurs sei noch zu tief und reflektiere nicht den wahren Wert des Unternehmens. Sanders und sein neuer CFO, Matt Walsh, scheinen nun neue Optionen zu bewerten, wobei als wichtigste Option gilt, dass der Konzern in zwei Teile aufgespalten werde, wie es seit einiger Zeit von vielen Investoren gefordert wird. Viele Shareholder drängen das Management dazu, das Unternehmen entsprechend dem Vorbild von Pfizer umzubauen, wo verschreibungspflichtige Medikamente mit Patentschutz von anderen Medikamenten getrennt wurden. Im letzten Jahr hatte Allergan einen Kostensenkungsplan angekündigt, der 1400 Arbeitsplätze betraf und der dem Unternehmen Einsparungen von $300-400 Mio. ermöglichen sollte. Vor wenigen Wochen hatte Sanders ein Programm des Aktienrückkaufs im Wert von $2 Mrd. freigegeben.
(Quelle: Benzinga)