Van Narasimhan, CEO von Novartis, erklärt Motivation hinter dem Abbau von 2.100 Arbeitsplätzen

Der neue CEO von Novartis Vas Narasimhan hat heute der schweizer Basler Zeitung ein langes Interview gegeben. Dieses betraf fast ausschließlich den Abbau von etwa 2.100 Arbeitsplätzen, den das Management des schweizer multinationalen Konzerns vor zwei Tagen angekündigt hatte. Vas Narasimhan erklärte, dass für ihn und sein neues Management-Team von Anfang an klar war, dass die Einheit Novartis Technical Operations mit ihren 28.000 Mitarbeitern an 66 Standorten in 26 Ländern zu groß sei und dass sie umstrukturiert werden müsse. Daher sei seine Ankündigung die direkte Konsequenz dieser ersten Analyse. Der indisch-amerikanische Manager erklärte weiter, dass trotz der $10 Mrd. Gewinn seines Konzerns das EBITDA verbessert werden müsse, welches heute bei 30% liegt, während der Durchschnitt des Pharmasektors bei etwa 35% liege. Der Anstieg des EBITDA auf 35% kann laut Narasimhan schon im Jahr 2022 erreicht werden.
Novartis wird weiter sehr stark in der Schweiz präsent sein, wo trotz des Restrukturierungsprogramms in der Schweiz 10% der Mitarbeiter von Novartis arbeiten. Die Schweiz wird noch wichtiger werden, nachdem der Hauptsitz von Alcon aus den USA in die Schweiz verlegt worden ist. Novartis erwartet jedoch Unterstützung von der schweizer Politik, um die Schweiz attraktiv und kompetitiv zu halten.
(Quelle: Basler Zeitung)