Victoza verlangsamt das Fortschreiten von Nierenschäden bei diabetischen Patienten mit hohem CV-Risiko

Beim Kongress EASD (European Association for the Study of Diabetes) wurden wichtige Ergebnisse zu Victoza und zur Studie LEADER bekanntgegeben. Das Fortschreiten der Nierenschäden, durch das Verhältnis von Albumin-Creatinin im Urin gemessen, hat sich als deutlich geringer erwiesen bei der Gruppe, die mit Victoza vs. Placebo behandelt wurde, wobei beide Victoza als Zusatz zum standard of care bei 9.340 erwachsenen Patienten mit Diabetes Typ 2 mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko erhalten hatten. Dieses Ergebnis ist kohärent bei allen Patientengruppen, mit oder ohne leichte oder moderate Niereninsuffizienz. Das Auftreten oder die Verschlechterung der Niereninsuffizienz bedeutete einen zuvor festgelegten sekundären Endpunkt der Studie LEADER. Die Verringerung des Gesamtrisikos um 22% zeigt die Verringerung des Auftretens von persistenter Makroalbuminurie, die bei der Gruppe mit Victoza weniger auftritt als bei der Placebo-Gruppe. Zudem wurde auch der Krankenhausaufenthalt wegen Herzinsuffizienz (HF) in einer sekundären Analyse bewertet. Auch bei diesem Indikator hat Victoza gezeigt, den Krankenhausaufenthalt um 13% gegenüber Placebo bei allen Patientengruppen zu reduzieren, egal ob mit oder ohne vorhergehende HF.
(Quelle: Novo Nordisk Pressemitteilung)